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Lokal & Regional / Nordkreis

29-Jährige stirbt: Fahrt zur Arbeit führt in den Tod

(gie.) 08.01.2008, 17:29

Alsdorf/Eschweiler. Vor Ort ist kein Durchkommen mehr. Von beiden Seiten. Der lange Sattelzug versperrt die gesamte Fahrbahn der L240, festgekeilt zwischen den Leitplanken zur Linken und zur Rechten.


Die Polizeibeamten und die Feuerwehrleute zeigen betretene Mienen. Schließlich ist dieser Verkehrsunfall unweit der Einmündung Mariadorfer Straße (K10) folgenschwer: Die 29-jährige Frau in dem an der Fahrerseite ziemlich beschädigten VW Polo ist tot.

Es ist etwa 10.30 Uhr. An der Einmündung Mariadorfer Straße und an dem Abzweig in Richtung Hoengen haben Polizei und Feuerwehr die Straße abgesperrt. Auf Hoengener Seite wird jeder einzelne Fahrzeuglenker angesprochen und gebeten, eine Umleitung zu nehmen. Dazwischen verkehren in diesem Zeitraum vorzugsweise Autos mit Blaulicht.

Laut Polizeibericht hat sich der Unfall um 9.47 ereignet, bei dem es drei Beteiligte gegeben hat: die 29-Jährige in einem Polo, den französischen Fahrer des 40-Tonners mit französischem Kennzeichen sowie den Fahrer eines Audi Avant. Der 29-Jährige aus Übach-Palenberg wird schwer verletzt in eine Krankenhaus gebracht. Der 47-jährige Lkw-Fahrer erleidet einen Schock. Er wird in eins der umliegenden Hospitäler gebracht.

Fast sieben Stunden

Fast sieben Stunden bleibt die Fahrbahn in beide Richtungen gesperrt. Unter anderem müssen Sachverständige die Spuren untersuchen. Ein Ergebnis gibt es zunächst nicht. Nur so viel: An den beiden Pkw ist Totalschaden festzustellen. Den Schaden am Sattelzug beziffern die Experten mit 200.000 Euro, so der Polizeibericht.

Der Unfallhergang ist unbekannt. Zeugen wollen beobachtet haben, dass die Polo-Fahrerin, eine Düsseldorferin, die auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle war, den Audi überholt hat. Der aus Richtung Eschweiler kommende Lkw-Fahrer soll versucht haben, nach rechts ausweichend, Platz zu machen. Dabei soll der Sattelzug auf die Grünnarbe und an die Leitplanke gekommen sein.

Die Folge: Den Zugwagen muss es herumgerissen haben. Dabei muss er mit Wucht in die Seite des Polo gestoßen sein und sich samt Auflieger quergestellt haben. Der Audi-Fahrer hat dann nicht mehr rechtzeitig stoppen können.



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